LeverkusenDie Stadt Leverkusen ist weiter auf der Suche nach Privatwohnungen für Flüchtlinge. Man wolle die Menschen so schnell wie möglich aus den Gemeinschaftsunterkünften in die eigenen vier Wände bringen, sagt Oberbürgermeister Uwe Richrath. „Aber dafür brauchen wir mehr Wohnungen.“ Im vergangenen Jahr habe man 110 Asylbewerber in Privatunterkünfte vermitteln können. Gleichzeitig seien aber 120 weitere Menschen Leverkusen zugewiesen worden. Über das „Leverkusener Modell“ werden Wohnungen durch die Flüchtlinge selbst angemietet.

2015 und 2016 konnten über diese Anmietungen fast 900 Personen aus einer kommunalen Unterkunft in privaten Wohnraum umziehen, teilt die Stadt mit. Sie dieses Modell beibehalten. „Es ist inzwischen Vorbild für andere Kommunen geworden.“ Die Wohnraumvermittlung erfolgt über den Caritasverband und die Auszugsberatung des Flüchtlingsrates. Zurzeit leben rund 1000 Personen in den Leverkusener Asylbewerberheimen. Die Stadt erwartet in Kürze wieder eine steigende Zahl an Zuweisungen.

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